Militärspiel in Heiden

von Reto Bischofberger

 

HEIDEN – Das Kompetenzzentrum Militärmusik der Schweizer Armee bietet seit einiger Zeit Workshops an, um Jugendlichen die Blasmusik näherbringen zu können. Dieses Jahr durfte die Jugendmusik Heiden diese Dienstleistung in Anspruch nehmen.

 

Auch die Tambouren des Militärspiels Heer Ost präsentierten sich am Workshop.
 
Workshop mit der Schule Heiden

Am Montagnachmittag durften sich die Schüler der 3. und 4. Klasse von Heiden im Kursaal statt im Schulzimmer einfinden. Nach der musikalischen Begrüssung durch das Militärspiel Heer Ost und die dazugehörende Tambourengruppe stellte sich die Jugendmusik Heiden kurz vor, bevor dann der Postenlauf durch die einzelnen Register anfing. In acht Gruppen konnten die Schüler nacheinander jedes Instrument in die Hand nehmen und unter der fachkundigen Leitung der WK-Soldaten auch ausprobieren. Am Samstag den 1. April findet dann ab 14.00 Uhr eine Instrumentenvorstellung im Schulhaus Wies statt, welche gemeinsam mit den Eltern besucht werden kann.

Gelegenheit ein Instrument zu erlernen

Mit diesem Workshop wurde den Schülern das Blasmusikwesen optimal vorgestellt. Nicht nur welche Instrumente erlernt werden können, sondern auch was damit alles erreicht werden kann. In der JMH wird ein Musikant nach der etwa zwei-jährigen Grundausbildung im Einzelunterricht bereits in die erste Formation, ins Nachwuchskorps aufgenommen. Nachdem dort das Zusammenspiel intensiv geübt wurde, steht bereits der Wechsel in die Hauptformation, dem Korps an. Auch bei den Tambouren läuft die Ausbildung sehr konstruktiv von Einzel- bis Gruppenunterricht ab. Korps und Tambouren nehmen dann oft gemeinsam an Wettbewerben und Anlässen teil und gestalten zusammen Konzertprogramme.

Gut besuchtes Konzert

Am Abend gab das Militärspiel Heer Ost ein Konzert welches nicht nur sehr hochstehende Musik sondern auch ein abwechslungsreiches Programm bot. Unter der Leitung von Oblt Koni Strotz sorgte das Spiel für grosse Begeisterung im zahlreich erschienenen Publikum. Der Kursaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, was beim Spiel und bei der JMH als Organisator ebenfalls für Begeisterung sorgte.

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